Doris Tangel, geboren 1954, in Frankfurt am Main Germany, im Zeichen Wasserman/ Aszendent Jungfrau. 

Die Seite braucht  etwas länger bis sie geladen ist...) Hätte vielleicht nicht alle Bilder auf eine Seite machen sollen, aber ich wollte dass man sie nacheinander runter- scrollen kann...  Nicht alle Bilder lassen sich anklicken... Der Blaufisch Nr. 15 ist mittlerweile farblich verändert..

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Meine Bilder    Copyright by D. Tangel 

1 2. 3. 4. 5. 6. 7. 8. 9. 10. 12. 13. 14. 15. 11. ich Foddos 16. 17.18. 19. 20. 21. 22.. 23.. 24.. 25.. 27.   28.   Berge 1 bis 99  29.. .30. 33. 35. 40.frühere Leben 41. 42. 43. 44. 45. 46. 47. 51  

Nr. 1...   /  zurück nach oben

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Nr. 1. Die wunderbare Norm. 2012 Ausschussware Mensch. Eine Erde, ein Himmel, eine Sonne, alle Blumen! 138 x 174 cm. Bettlaken mit Stickerei, auf Fundholz.

Wenn wir unser Gehirn nicht benutzen und uns einreden lassen, wir alle sollen, wie die Schafe links im Bild einer imaginären, überflüssigen und völlig nutzlosen Norm entsprechen, damit es (wem überhaupt?) besser geht, wird die Menschheit auf diesem Planeten bald verschwinden, weil wir uns so nicht weiterentwickeln. Vor dem Graben mit dem Raster, für die Ausschussware Mensch würfeln 2 Schattengestalten um den Umhang Jesu, ohne zu wissen wen sie da gerade gekreuzigt haben. Es überleben nur die, die die Niederlage in einen Sieg verwandeln können und so resistenter sind gegen die Unbill des Lebens, die nun einmal da sind ob wir uns damit auseinandersetzen wollen oder lieber davonlaufen. Rechts repariere ich den Fisch, dem es trotz allem besser geht als früher, als ich noch dachte, mich anzupassen schützt mich vor Leid, Ausgrenzung und Häme. Das Gegenteil war der Fall!

zurück nach oben . Nr 2

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Das Nadelöhr 2011 Bettbezug mit Stickerei - Verzierung, oben rechts, auf Fundholz.124 x 83 cm. Links die Welt der Materie und rechts die Welt des Geistes. Im Vordergrund: Mann isst Geld, alle sind süchtig nach Drogen, Alkohol, Geld und Macht. Alte Männer benutzen kleine Mädchen, während ihre Mütter betteln gehen müssen, um unsere Kinder zu ernähren. Die Jugendlichen, links oben, prügeln sich, bereit zu töten, weil sie nichts anderes erlebt haben als Ignoranz und Kälte. Ausgrenzung ist Gewalt und erzeugt Gewalt.

zurück nach oben  Nr. 3

 

Aus dem Dunkel ins Licht. 2010 Laken auf Fundholz 136 x 171 cm. Der Versuch mich zu lösen, von vergangenen Anhaftungen, die mich immer noch als Albträume heimsuchen und sich in Ängste und Schuldgefühlen manifestieren. (Bin ich gut genug, habe ich alles falsch gemacht?) Hilfe kam immer von oben. Ich glaube dass es Heilung für alles gibt.

zurück nach oben  . Nr. 4

           

 1991 Mutter´ s Bild, die Afrikanerin. Aus einer vergangenen Inkarnation. 88,5 x 52,4 cm. Wir kannten uns schon seit Lemuria.

zurück nach oben. Nr. 5

  flieg Albatros, flieg 2010 (Biographisch) Laken auf Fundholz 110 x 104 cm.

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Nr. 6  Blau malen beruhigt mich...

 Blaufischblau, 2008 Visitenkarte100 x 70 cm. gekaufte Leinwand.

zurück nach oben .  Nr. 7

  2007 My Blackfishdream  Fisch Nr. 1, 50 x 40 cm.

Fisch Nummer 1. Traum von künstlichen schwarzen Fischen mit Nieten, als ich Hilfe suchte, mein Leben in Gefahr war und ich nur an "amtlich anerkannte" Scharlatane geriet. Aber die Fische im Traum waren alle kunstvoll verziert, obwohl sie schwarz und künstlich waren! Ich malte es, um mich mit der Symbolik auseinanderzusetzen und das Beste aus der Situation zu machen. Danach beschloss ich den/meinen Fisch zu heilen und zu reparieren (Symbol für das spirituelle Bewusstsein; den Zugang zu den eigenen Gefühlen; und das Symbol für Jesus von Nazareth, dem letzten Weltlehrer, der das Zeitalter der Fische einläutete). Ich entschied mich, bei den nachfolgenden Fischen erst einmal für die Farbe Blau, weil mir die schwarze Farbe aus dem Traum unheimlich war. Ich wollte meinen eigenen Schatten nicht ansehen müssen und hatte Angst vor der Spiegelung, die im Äußeren das wiedergab was in meinem Inneren abging, weil man nur erkennt was man kennt. Ich musste erst mein Wissen erweitern bevor es weitergehen konnte. Keine Aktion half. Ich musste  alte Muster und Irrglauben abbauen, indem ich erkannte.

Der Fisch ist für mich auch Symbol für das spirituelle Bewusstsein das nicht gebunden ist an eine Institution, Religion oder Kultur. Wer sich "auf den Weg macht zur Wahrheit"  durchläuft ähnliche Stationen. Anscheinend müssen wir uns von altem Dreck befreien bevor wir wieder klar sehen und an das Gute glauben können, welches wirklich existiert.

Eines Tages malte ich ganz bewusst einen gelben Fisch auf schwarzem Untergrund (siehe weiter unten). In der Zeit der Suche nach Hilfe und Erlösung von den zerstörenden inneren Mustern und krankmachenden äußeren Einflüssen, sah ich eines Tages die Manifestation vieler Lichtkreuze auf der gegenüberliegenden Mauer eines Wartezimmers. (Kann man im Internet recherchieren unter Lichtkreuze) Ich begriff damals noch nicht was das zu bedeuten hatte, obwohl ich fühlte dass es (und mein Leben?) eine Gnade, ein Geschenk und dass ich nicht wirklich alleine war. Was wollte die höhere Macht mir damit sagen? Was sollte ich entwickeln und begreifen? Was war es dass mir fehlte, zu einem erfüllten und glücklichen Leben und warum konnten fehlgeleitete Menschen so über mein Leben, Denken und Fühlen bestimmen dass ich nur noch sterben wollte? Was erlaubte ich mir nicht zu sein? Mich?

Man sagt, wenn der Mensch seine innere Haltung verändert, heilt das sogar lang anhaltende Krankheiten. Wie innen so außen, wie oben so unten, steht schon an der Pyramide zu Gizeeh, am Eingang zur großen unterirdischen Bibliothek (die noch gefunden wird), von großen Geistern dort verewigt, als Botschaft für uns heute, zur Zeitenwende, wo wir Menschen endlich begreifen dass nur Teilen, Toleranz und Verständnis unser Überleben sichern kann. 50 % der Menschheit haben das bereits begriffen! Es wird uns nichts nützen zu horten. Wenn die Flut kommt fragt sie nicht erst nach unserem Portemonnaie. Unsere Intuition wird uns bewahren.

Das Fischezeitalter, begonnen mit dem Weltlehrer Jesus von Nazareth geht nun zu Ende und es beginnt das neue 2000- jährige Wassermannzeitalter, das auch von einem Weltlehrer eingeleitet wird. Die alle übrigens zusammen arbeiten seit der Zeit von Atlantis. Man ist nicht in einem einzigen Leben erleuchtet und bereit für die Meisterschaft des Geistes. Es braucht viele Leben, aber es bedeutet auch es ist möglich ist für uns alle. Nun beginnt eine Zeit des Teilens und der Entwicklung zu verantwortungsbewussten Wesen, die die Individualität eines Menschen nicht als Bedrohung sondern als Bereicherung empfinden und fördern können. Wer hören kann der höre, wer fühlen kann der fühle und wer sieht, erkennt. Egal wie schlimm es manchmal aussieht, wir werden Lösungen finden, in Liebe und in Frieden und wir werden unsere Welt zu einem besseren Ort für alle machen. Dafür male ich den Fisch. Das Symbol für meinen Glauben an das Gute. Eine Wahrheit die ich trainieren muss, weil ich sie noch nicht gewohnt bin. 

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zurück nach oben. Nr.12

  100 x 70 cm.

Irgendwann verlor der Fisch komplett die Verbindung zur Rückenflosse. Das musste unbedingt repariert werden, siehe nächstes Bild.

 zurück nach obenNr. 13

  Selbstportrait 2009 + 2012. Ich und der Fish, der Fish und ich. 70 x 100 cm. Mit Beatmungsgerät für Aufenthalt im Wesensfremdem Element und Umfeld. Musste das Gesicht nachbessern, bin nicht so gut im Portrait malen. Es sah mir einfach nicht ähnlich! Konnte die Rückflosse gerade noch festhalten, bevor ich völlig die Wegsteuerung verlor! Puh...

zurück nach oben. Nr. 14 

  2012 Gelbfischschwarz mit reparierter Flosse, 100 x 105 cm.

Laken auf (leider) sehr verbogenem Fundholz, hatte gerade nichts anderes finden können. Bild mit richtigem Schwarz. Danach war ich eine Zeitlang süchtig auf schwarze Farbe.

zurück nach oben    Nr. 15

   

 1. Blaufisch, vertrautes Terrain. 2013 Blaufischblau, 100 x 70 cm.  2. Farbe nochmal etwas verändert

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Foddos... Nr.11 

(Alles in Blau; in meiner Werkstatt; Schreck und ich; mein grünes Ich; la Gitarra und das Meer; so gut; so böse; so lustig; so schön. Und am Ende: so selig, mit Malstock.)

     

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Berge alt und neu  Nr.16

   Oft gemalt: Der Ausflug. 100 x 70 cm (hier in Rot) ...

Mutter ´s Bild 1972, (wollte sie immer überzeugen, hat nix genutzt)

Wollte immer Berge malen. Sie sahen aber früher noch aus wie Schokoladenpudding. Damals war ich 18 und wusste nicht dass man Leinwände grundiert. Spart viel Farbe und der Pinsel flutscht leichter. Hier waren sogar die Bäume abgeschnitten. Nichts konnte wachsen. Ich erlaubte mir nichts. Aber doch sieht man überall Spuren von Leben auf dem Bild. Damals schrieb ich sogar die Anfangsbuchstaben meines Namens klein, aus Angst gesehen zu werden oder überheblich ich selbst sein zu wollen. Später verschwanden meine Initialen ganz von den Bildern und ich machte nur noch das Zeichen vom Augenfisch aus der Vision, als ich bei einer Meditation mal nach meinem kosmischen Namen gefragt hatte (das Auge das zum Fisch wird. Einsicht muss zur Erkenntnis werden, Erfahrung zur Weisheit.), bis mir klar wurde dass es vielleicht sinnvoll wäre, bei den vielen Bildern die ich male, zu meinem Namen und zu mir zu stehen! Es ist kein Verbrechen ich zu sein. Ich bin der ich bin. Was ´n sonst? Wo ein Körper ist kann kein anderer sein, dass ist meine Bestimmung.

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Die Verführung der dunklen Mächte. AufLSD gelang es mir dann einmal Berge zu malen (siehe untenLSD gelang es mir dann einmal Berge zu malen (siehe unten, nächstes Bild), obwohl ich es im nüchternen Zustand nie konnte. Ich war völlig überrascht denn ich war einen Moment frei von allen Komplexen und von den "ich kann nicht"-se. Ich konnte plötzlich alles malen was ich wollte. Es wäre so einfach gewesen durch die Droge die Macht zu haben alles zu können. Aber damit klopfte auch der Wahnsinnig an meine Tür, weil ich Drogen 10 mal stärker erlebte als die andern. Ich konnte unter Drogen bald keinem mehr in die Augen sehen und mit keinem reden. Hölle! Ich wollte weg von den Drogen, den Hilfsmitteln und Betäubungen die ich benutzte, um den Alltag auszuhalten. Die Sucht beherrschte  mein ganzes Leben, auch schon bevor ich selber damit angefangen hatte, durch meinen Vater. Sie versperrte mir den Zugang zum Licht, zur Erleuchtung und zur Klarheit die es braucht, um meinen Geist von den Dämonen zu befreien. Ich wollte Dinge erreichen können ohne künstliche Hilfsmittel, denn es schien ja in mir zu sein (die Berge!).

Die Drogen, legale wie illegale- (!!!), Alkohol und auch Psychopharmaka zerstören eine Art Filter, einen natürlichen Schutz im und über dem Kopf und öffnen den dunklen Energien Tür und Tor. Ich wurde immer paranoider bis fastzummAmoklauf und konnte nicht mehr unterscheiden zwischen Gut und Böse, Falsch und Echt, ich und die anderen.Amoklauf und konnte nicht mehr unterscheiden zwischen Gut und Böse, Falsch und Echt, ich und die anderen.

Die dunklen Mächte wollen zerstören und uns an sich binden und je näher wir dem Licht kommen, der inneren Freiheit des Geistes, desto massiver versuchen sie uns davon abzulenken. Jetzt baue ich diesen Schutz bewusst wieder auf, indem ich lerne meine Grenzen besser wahrzunehmen, meine Batterie regelmäßig aufzutanken, sei es mit Stille, oder mit Beschäftigungen die mir Freude bringen und meinen Geist nähren, auch wenn andere über mich lachen. Die spirituelle Seite unseres Wesens braucht viel mehr Raum als wir heute ahnen, weil wir noch wenig darüber wissen. Aber wenn wir selber unserem Herzen keine Nahrung geben, alleine, zerbricht etwas in uns und wir können auch keinen anderen mehr lieben.

Dadurch dass ich meine Grenzen nicht kannte, war ich ständig Umständen ausgesetzt gegen die ich mich nicht zu schützen wusste und die mir meine Lebenskraft raubten. Ich musste als Erstes lernen mich ernst zu nehmen und meiner Wahrnehmung zu vertrauen. Auch wenn es uns manchmal kindisch erscheint warum wir mit bestimmten Leuten so ungern zu tun haben oder es kaum aushalten mit ihnen in einem Raum zu sein. Irgendwann sind wir ihnen gewachsen und sie haben keine Macht mehr über uns und können uns nicht mehr verunsichern. Wir durchschauen ihre Falschheit, die uns vorher schwächte, weil wir meinten uns damit herumschlagen zu müssen. Aber wir dürfen gehen und unser eigenes Leben leben, denn wo ein Körper ist, kann kein andere sein und wenn wir nicht wir selbst sind, was sind wir dann? Nichts weiter als eine leere Wurscht Hülle, getrennt von uns selbst, die jeder benutzen kann den wir einen Dreck interessieren, sonst würde er uns ja nicht benutzen.

Erst nach einer langen Pause von der Malerei, in der ich mich ausschließlich der Musik widmete und immer auf Tour mit verschiedenen Bands war verändert sich etwas. Als eines Tages meine Malkiste entwendet wurde, was ich als Zeichen von oben empfand (!!!) hatte ich ganz aufgehört zu malen, weil mir giftige Freunde gerne einredeten, ich sollte mich endlich für eins entscheiden! Der Himmel wollte nie daß ich aufhörte zu malen oder zu singen, ganz im Gegenteil. Manche Leute haben eben mehrere Talente. Das hat alles schon seine Richtigkeit. Kunst ist immer von oben!

Kunst ist die Sprache des einen Geistes und der allumfassenden Liebe. Unser Schöpfer ist selbst schöpferisch, das Schöpferische überhaupt. Er hat das ganze Universum erschaffen und sich einiges dabei einfallen lassen. Die Welt ist an manchen Stellen wunderschönWieWie sollte ER Kunst nicht mögen? Nur fehlgeleitete Geister reden uns ein dass Kunst etwas Schlechtes ist, "brotloses Gewerbe" wie meine Familie immer so gerne zu mir sagte um ich abzuwerten, weilsie Angst vor dem Leben haben und vor ihren eigenen bösen Gedanken. Mal ehrlich, die Gedanken anderer kann man nicht kontrollieren, aber ich habe Macht über mich.mich. Ich bin der ich bin...

 zurück nach oben    Nr. 18    

  Berge 1976 auf LSD, des Teufels Versuchung

   Mitte: Tibet, vor der Mal- Pause 1979

  Weiße Berge 2011 Mal anders, inspiriert von einem japanischen Maler in Paris. 

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Nach einer sehr langen Pause von der Malerei und von aller Kunst: "die Welt geht vor die Hunde ich singe dumme Liedchen und male blöde Bildchen" und nach dem Absturz in den Abgrund der absoluten Finsternis, begab ich mich eines Tages, als ich nichts mehr zu verlieren hatte außer das Leben, auf den Weg, hinaus aus dem düsteren Grab der Unwissenheit und der Allgemeinplätze. Als ich nach Jahren wieder einen Pinsel in die Hand nahm, nur um mich auf etwas anderes zu konzentrieren als auf die Panikattacken, konnte ich Berge malen. Plötzlich war es da, und ich konnte es fortan, wann immer ich wollte, ohne Betäubungs- Hilfs- und Ablenkungsmittel. Auch das "letzte Bild" vor der Pause, "Tibet" (Mitte) zeigt dass es langsam Spuren gab mein Innerstes sichtbar werden zu lassen. Berge zu malen war der Heimweg zu mir selbst und auch das Heimweh nach meinen vertrauten Bergen, aus vergangenen Leben in Tibet und in den Anden, in denen ich mich einmal zu Hause gefühlt hatte und geistig genährt wurde.

Nüchtern zu malen verbesserte die Qualität der Bilder enorm und auch des Wohlbefindens und der Zufriedenheit mit und während der Arbeit.

Eine Pause kann also auch schöpferisch sein. Danach malte ich vollkommen anders und viel effektiver. Ich konnte Anteile von mir selbst über meine eigenen Bilder kennenlernen und ich konnte mich von Traumata heilen, die ich vorher nicht sah. Bewusstes Ansehen kann Albträume verschwinden lassen und unerklärliche Ängste heilen oder die Last wenigstens  erleichtern. Zeit ist wichtig bei der Arbeit mit sich selbst. Ich erlaubte mir nun, meine Berge so zu malen wie ich es konnte und wollte. Ich muss kein fotographisches Abbild erstellen oder so malen wie "richtige" Maler malen! Ich male MEIN Empfinden, sonst nichts! Jeder tut das, ob bewusst oder unbewusst. Es ist immer der untrügliche eigene Strich der sich so Raum verschaffen kann. Deshalb kann man in Bilder so wunderbar lesen. Ich nehme meinen Platz in der Welt ein und bin nicht mehr der Abklatsch eines gelangweilten Menschen oder Neider die mir immer einredeten dass ich etwas Richtiges tun sollte anstatt zu malen. Menschen die sich nicht erlaubten ihr eigenes Leben zu leben und mich nur deshalb hassen wollten, um sich von sich selbst und ihrer eigenen Unzufriedenheit abzulenken. Sie wollen sich selbst nicht wahrnehmen, und reflektieren weder sich noch das was sie tun. Erkenne dich selbst und du erkennst die Welt. Sei dir selber treu und du kannst nicht falsch sein gegen irgendwen.

Ich begriff dass es vollkommen unwichtig ist wie gut ich male, sondern einzig und allein dass ich es tue!!! Und dass ich so malen darf/ muss wie es aus mir herauskommt. Denn es macht mich glücklich und gibt mir das Gefühl dass es ein sinnvoller Tag war und dass ich etwas "Ordentliches" geschafft habe. Egal, wer was darüber denkt oder absorbiert. Ich bin vielen Menschen begegnet die 100 Mal besser malen konnten als ich, aber es fehlte ihnen nicht wenn sie es nicht taten, aber mir! Ich wurde langsam selbstständiger im Denken und befreite mich von den Abhängigkeiten (eine Erlösung!), die dann doch sehr vielfältig sind und uns an jeder Ecke auflauern und manipulieren wollen. Ich muss nicht gut sein, ich muss nur ich selbst sein. Ich kann immer nur ein drittklassiger Rembrandt sein, aber ich kann immer die beste Doris sein. So einfach! So gut. So süß wie Schokolade. Ist das Leben nicht wunderbar? Glückliche Menschen wollen keinem anderen wehtun oder schaden, ganz im Gegenteil, sie wollen nur eins, dass alle glücklich sind und dass es allen gut geht, nach ihrer eigenen Fasson. Strebe immer nach dem inneren stillen Glück. Egal was Fehlgeleitete Geister uns einreden wollen, unsere innere Entwicklung hat erste Priorität...

zurück nach obenNr. 21

   

Der Drahtseilakt 2009, gekaufte Leinwand, schon grundiert 100 x 100 cm./  Links, auf dem Drahtseil, alle Energiepfeile der Frau gehen nach unten und auf dem Balance- Stab sitzen die Halbrunde mit Zähnen, festgebissen und hindern einen am Weitergehen. Als ob es nicht schon gefährlich genug wäre ein Seil in dieser Höhe und mit all diesen Monstern unter einem zu überqueren. In der Mitte, gleiche Person wird langsam wütend und wehrt sich, die Halbrunde verlieren ihre Zähne und können sich nicht länger halten. ganz rechts, gleiche Frau in der Zukunft, alle Monster sind verschwunden, die Halbrunde hemmen einen nicht mehr und der Balance Stab wird gar nicht mehr benötigt. Sie hat ihre Mitte, ihr Gleichgewicht wiedergefunden. Hier, nach vollbrachter Arbeit hängt dann auch der Himmel voller Geigen, als Belohnung dass sie durchgehalten hat.

rechtes Bild: Das innere der Seele in Blau, 2011 verbogenes Fundholz auf Laken  87,5 x 105 cm. So sieht eine Seele aus, wie im Inneren des Kreises. Oval bis rund. Die Farben sind immer unterschiedlich, je nach Persönlichkeit und es gibt runde, eckige, einfarbige und bunte Muster im Innern, vielleicht Schwerpunkt und Aufgaben. Eines Tages wird man darin lesen können, wie heute in einem Horoskop. Wenn man dieses Muster sieht versteht man aber schon intuitiv was es bedeutet. Für viele Metaphysische Sachen haben wir noch gar keine Worte, aber das kommt auch noch, denn es ist interessant.

 

zurück zum Anfang . Nr. 23

Job am Flughaven. Das brennende Bett. 2000

Ich vertrocknet innerlich, obwohl ich die Kollegen mochte und heute noch gerne an alle denke, aber ich konnte in dieser Zeit nicht mehr malen. Mir fehlte die Zeit und ich brauche außen wie innerlich mehr Raum, um mich auf meine Arbeit zu konzentrieren. Ich stumpfte so sehr ab, bis es mir egal war ob ich morgens aufwachte, lebte oder tot war. Wozu? Ich bekam beides nicht unter einen Hut. An einer Haltestelle wollte ich mich eines Tages ganz plötzlich, aus dem Nichts heraus vor einen anfahrenden LKW werfen und erkannte mit Schrecken, erst danach, wie leer ich innerlich geworden war, so ganz ohne meine Kunst. Erst als ich wieder Zeit hatte zu malen, ergab mein Leben wieder einen Sinn. Ich brauchte das Ventil, das die Kunst mir ermöglicht, um meinen inneren Aufruhr zu besänftigen, für meine innere Balance. Ich habe versucht ohne Kunst zu leben. Ich hab´ s nicht gekonnt...

zurück nach oben . Nr. 24

 

2007 van Gogh und ich 70 x 50 cm.

  zurück nach oben . Nr. 25

 

  2008 Der Ort des Geschehens, 120 x 110 cm. Mutter versucht ihr Kind zu retten, aber sie kam zu spät. Rechts am Zaun, das halb-ei- förmige Gebilde mit Zähnen ist die Anhaftung  der Erinnerung an den organisierten Missbrauch von Kleinkindern. Eines Traumas, daß einen noch lange heimsucht. Die Büsche und Bäume habe ich blank, leer gelassen, denn das Grün wollte das Haus des Übels nicht mehr schmücken. Sie hatten es nicht verdient!

zurück nach oben   Nr. 26

2003 Mörder 100 x 100 cm

  

und 2008 die Brücke Nr. 2, 100 x 70 cm

 Seit frühester Kindheit träumte ich dass ich einen tiefen Abgrund hinunterfalle, weil ein Mann im schwarzen Anzug mich verfolgt und töten will. Ich kann schon seinen Atem hinter mir hören. Wenn ich aufschlug, blieb mir immer die Luft weg und ich erwachte, mit einem harten Aufprall als hätte man mich aus dem Himmel hinunter auf die Erde in mein Bett fallen lassen. Eine Freundin sagte einmal zu mir, als mich diese Träume wieder heimsuchten: "bau Dir doch ´ne Brücke".

Ich meditierte, um einen Weg über diesen Abgrund meiner Vergangenheit zu finden. Lange kam nichts. Ich landete immer wieder im dunklen Graben, wenn "der Mann im schwarzen Anzug" hinter mir her war. Ich wusste auch mittlerweile wer er war. Doch ich ließ nicht locker. Irgendwann konnte ich Leute auf der anderen Seite, am anderen, sicheren Ufer erkennen, die sich tatsächlich freuten mich zu sehen. Da war alles bunt und glücklich und die Wiese war grün, voller Blumen und ich wusste, dort darf ich meine Kunst machen, ohne mich ständig rechtfertigen und entschuldigen zu müssen. Diese ewigen Schuldgefühle, sie helfen einem für nix!

Der Zerstörer ist zwar immer noch hinter mir her, ein fehlgeleiteter Geist der meint im Sadismus Befriedung finden zu können, aber er verliert langsam die Macht über mich. Ich glaube ihm nicht mehr. Ich geh meinen Weg, deshalb bin ich gekommen. Auch wenn er mich tötet, was er schon mehrmals versucht hat, bekommt er diesmal meine Seele nicht!

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2010 Wenn nichts mehr geht, leg´ s in die Hände Deines Schöpfers, der macht´ s wohl. 70 x 100 cm.

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Berge von 1 bis  9 , (Bambusstab zum Auflegen der Hand, damit die Farbe nicht verwischt. Gesehen bei Kaspar David Friedrich!) 70 x 50 cm. Ich male von hinten nach vorne.

              

2012 Auf dem Weg nach Shambala. (Shamballa ist ein geheimer Ort der geistigen Hierarchie auf unserem Planeten, in der Wüste Gobi, glaube ich.)

Die geistige Bruderschaft lebt in nicht materialisierter Form und Umwelt, kann sich aber jederzeit manifestieren und sichtbar machen wenn sie es wollen. Ich möchte Marsforschern immer sagen, sie sollen einen  Kirlian- Fotoapparat mitnehmen, wenn sie zu anderen Planeten fliegen. Ein Apparat der Schwingungen um Körper sichtbar machen kann. (Durch Wärme?) Vielleicht leben dort Lebensformen, die nicht so dichtstofflich sind wie wir hier, denn nach dem Stoff Gas, was immer noch Materie ist, kommen noch andere Ebenen der Elemente und Stoffe, die wir gerade entdecken und erforschen, die noch leichter sind als der gasförmige Stoff. Unsere wahrnehmbare Dimensionen hat 5 Ebenen, oder wieviele? Wie hoch, wie tief, wie weit, wie lang, wie schwer? Schaut man aber zum Beispiel nur die Kraft der Gedanken an, kann man nicht leugnen dass es da mehr gibt als unserer Schulweisheit sich träumen lässt. Jeder hat schon Mal gefühlt was ein anderer gerade denkt obwohl er etwas ganz anderes sagte und wir sagen gerne, die Luft war zum schneiden wenn Wut im Raum ist.

Erst vor kurzem wurde einmal geprüft, mit speziellen Geräten ob sich etwas in der Umgebung meditierender Mönche verändert. Man konnte feststellen dass sich die Atmosphäre der gesamten Umgebung zum Besseren veränderte und die Leute im Dorf sich alle ganz bewusst wohler fühlten und friedlicher miteinander umgingen als anderswo. Es war als würde alles und alle auf eine höhere Stufe gehoben. Sogar Wasser verändert seine Form durch Musik. Diese Mönche beherrschten die Kunst der Meditation und waren ziemlich weit fortgeschrittene Seelen, würde ich Mal sagen...

zurück nach oben  Nr. 29

      2005 Bleistift. Turiner Grabtuch.

Der radio-elektro-magnetisch-molekulare Abdruck eines Transformationsprozess des Körpers, bei der Umwandlung in eine höhere, nichtstoffliche Substanz, Schwingungsoktave. Licht, Farbe und Töne sind auch nur Schwingungen einer Sache auf unterschiedlichen Ebenen. Wir können sie nicht anfassen, sie sind also nichtkörperlich und doch existieren sie, für alle sichtbar, hörbar und wahrnehmbar. Genauso verändert sich, wenn wir eine bestimmte Entwicklungsstufe erreicht haben und die Beherrschung der Gedanken, Gefühle und unseres Körpers abgeschlossen haben, der Körper in eine höhere Frequenz, wie einst Jesus von Nazareth. Wir alle sind auf dem Weg zur Meisterschaft.

zurück nach oben    Nr. 30

Selbstgemachte Leinwände, mit Fundholz und Laken. Ich bin nicht sehr geschickt beim Leimen von Holz und es dauert mir alles immer viel zu lange, ich will nur malen!

        

Leinwände von hinten, geleimt und mit Schrauben und Winkel, wenn sie nicht stabil sind. Bespannt mit Bettlaken und grundiert. Mitte: Meine Staffelei aus Fundholz, mit Linealen.

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 Nr. 33

links: Die Entmutigung. 2010 Auf dem Weg zur "weisen Stadt". 100 x 70 cm. ///  rechts: Weise Frau, 2011, auf dem Weg. 100 x 70 cm.

zurück nach oben   Nr. 35  

              links: 2012 Willkommen in der wunderbaren Zivilisation 138 x 173 cm. Laken auf Bambus, hält nicht so gut, deshalb die Querstreben. Unten die Besitzlosen und die Geburt der Farbe bunt! Waren die gekrümmten, geknechteten und Ausgebeuteten, rechts auf dem Bild noch nackt, beginnen sie links zu erkennen dass auch sie Rechte haben und nicht nur Pflichten und Verzichte. Rechts: Zivilisation.2004. Die Börse blutet uns aus .70 x 100 cm. Ich entscheide, täglich, bin ich FÜR oder GEGEN das Leben, Für oder gegen die Menschheit? Für oder gegen unseren Planeten? Oder ist mir all das egal für n bisschen Knete, die morgen sowieso schon wieder ausgegeben ist? Die Börse zieht die Ressourcen aus dem natürlichen Prozess des Lebens heraus  und nichts fließt mehr zurück zum allgemeinen Nutzen. Die Börse ist nur noch ein Tummelplatz von Spielsüchtigen die Haus und Hof verspielen für ein bisschen Nervenkitzel. Und unsere Kinder müssen betteln gehen...

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Nr. 40  Erinnerungen an frühere Leben:

   

In den Anden, nach der großen Flut. / Himalaya. Die Vision vom 3- bogigen Tor. Buntstifte. In der langen Malpause träumte ich ständig vom Malen, weil es mir fehlte. Irgendwann war die Sehnsucht so groß dass ich nachgab und mir wurde eine neue "Malkiste", mit gebrauchten Farben und Pinsel in die Hände gespielt, um wieder anfangen zu können.

zurück nach oben  Nr. 42

     

links: Die Stadt der tausend Stufen, nördlich der Sahara (nach einen missratenem und irregeleiteten Ägyptenleben, auf der Flucht vor mir selbst). / Rechts: Ägypten. Das Lot. Die Chance, in der Gegenwart alles Karma/ Schicksal wieder ins Lot bringen zu können, durch Wiedergutmachung oder durch Annehmen des Schicksals.

zurück nach oben    Nr. 44

        

"Damals als ich Sklave war, auf einer Insel im Mittelmeer". Sizilia. Die Straße der Sklaven. (Manche Freunde erkannten sich darauf!) Ich war der Mann im Vordergrund. Die weißen Felsen waren die geheimen Beerdigungsstätten und Treffpunkte der verfolgten frühen Christen. Später recherchierte ich in der Bibliothek und fand tatsächlich Fotos genau dieser Felsen auf der Insel im Mittelmeer. Die schmucklose 4- eckige Burg war die Burg des dortigen Fürsten (eines Mauren?) und es gab ein Pendant davon in Groß Britannien.

rechts: In den Anden. Die Steine der Mauern wurden nicht durch Körperkraft, sondern mit Gedankenkraft transportiert und bearbeitet. Die Gebäude waren mit schrägen Wänden und leichten Dächern erbaut, wegen der vielen Erdbeben in dieser Region. Wir mussten den Ort, hoch oben in den Bergen wieder verlassen, er war nicht mehr sicher. Das offene Gebäude ist zum Meditieren gedacht, über uns nur der Himmel und die kleine Pyramide ist der Endpunkt einer Vision des Lebensweges.

Wir waren, nach der großen Flut mit Flugmaschinen hergekommen, die zum Teil mit Gedankenkraft angetrieben oder gelenkt wurden. Ich selbst war mit der Bearbeitung der Steine betraut und arbeitete auch einmal, in einem anderen Leben in den Anden mit den 3 Raben zusammen, die auf den meisten meiner Bilder auftauchen, die auch mir vieles beibrachten. Es war ein anerkannter Beruf mit Tieren zusammenzuarbeiten und bei Shirley MacLaine gibt es auch eine Erinnerung an ein vergangenes Leben in dem sie mit Elefanten zusammen gearbeitet hatte. Tiere besitzen einen besseren Instinkt und Wissen einer anderen Ebene als wir Menschen.

Ich muss auch einmal Navigator gewesen sein, da es mir heute noch wichtig ist, immer zu wissen wo Norden und Süden ist, egal wo ich mich befinde. Wenn mich mal am Bahnhof keiner nach dem Weg fragt, war es ein vergeudeter Tag und wenn ich mich einmal verlaufe schäme ich mich zu Tode, als ob das unverzeihlich wäre, während meine Freundinnen nur darüber lachen und nicht verstehen warum ich mich so anstelle und so hart verurteile. Es ist die Aufgabe eines Navigators das Schiff in den sicheren Haven zu bringen.

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Nr. 50   

   Ausschnitt von "die Erdenwelt des Schmerzes"

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 Nr. 47   Das Weltei und das Weltende.

     

 Eine neue Welt entsteht. Ende und Anfang sind eins. Was ich mit Liebe beginne, wird auch in Liebe enden. Also höre ich besser auf mein Herz, als nur auf den Verstand, oder?

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